Geophysikalische Prospektionen an zerstörten Großsteingräbern im Landkreis Osnabrück

von Lara Helsberg Das Osnabrücker Land birgt einen vielfältigen und nahezu unerschlossenen Einblick in die Welt der Westgruppe der Trichterbecherkultur. Besonders die Großsteinanlagen dieser Kulturgruppe prägen das heutige Landschaftsbild des Stadt- und des Landkreises. Wie durch die Quellenlage festgestellt wurde, wurden viele der ehemaligen Anlagen auch nach der Bekanntgabe des […]

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Wulften 30 – Fundstreuung

neolithische FundstelleWulften, Gemeinde Bissendorf, Landkreis OsnabrückWULF 2011, Nr. 1121 LageDie Fundstelle liegt etwa 1,2 km nordwestlich von Wulften, norwestlich der Erhebung ‚Dingelrott‘ und nördlich eines Baches, auf einer Höhe von etwa 111 m NN. In Sichtweite liegen weitere Fundstellen, wie beispielsweise Nr. 1132 u.a. oder 1117. Zusammengenommen erscheint die Konzentration […]

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Projekt: Auf der Suche nach zerstörten Gräbern

Eine Master-Studentin von der Universität Köln begibt sich im Rahmen ihrer Abschlussarbeit auf die Suche nach zerstörten Megalithgräbern im Landkreis Osnabrück. Die Gesellschaft für Steinzeitforschung in Stadt und Landkreis Osnabrück unterstützt dieses Projekt. Im späten Neolithikum, der letzten Zeitstufe der Steinzeit, vollzog sich auch im Norden Europas eine Veränderung. Aus […]

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Rezension: Megalithgräber in Westfalen 4

Die nunmehr vierte Ausgabe der „Megalithgräber in Westfalen” widmet sich den Megalithgrabanlagen von Lengerich-Wechte im Kreis Steinfurt. Die Reihe versteht sich als archäologischer Führer zu den Fundstellen und richtet sich sowohl an interessierte Laien als auch an Studierende und Wissenschaftler*innen der ur- oder vorgeschichtlichen Archäologie. Neben einer Anfahrtsbeschreibung zu den […]

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Nr. 53 – Auf der Egge

zerstörtes Megalithgrab „Auf der Egge“ Gretesch, Kreisfreie Stadt Osnabrück Sprockhoff-Nr. nicht erfasst WULF/SCHLÜTER 2000, Nr. 34 Lage Südlich der Straße „Auf der Egge“ in landwirtschaftlicher Nutzfläche. Erhaltungszustand Bereits um 1790 weitgehend zerstört und oberflächlich völlig abgetragen. An der Fundstelle liegt nach WULF/SCHLÜTER (2000, 138) heute noch „eine Anhäufung von kleineren Graniten und wenigen […]

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Gretesch 10 – Reckersche Steine

zerstörtes Megalithgrab Reckersche Steine Gretesch, Kreisfreie Stadt Osnabrück alternative Bezeichnung: Kröd-Eschken-Steine Sprockhoff-Nr. nicht erfasst WULF/SCHLÜTER 2000, Nr. 21 Lage Die Bezeichnung der Fundstelle als Reckersche Steine ist auf den nahegelegenen ehemaligen Hof Recker (heute Schoeller) zurückzuführen. Das zerstörte Megalithgrab liegt in einer Neubausiedlung auf dem Grundstück Mühlenbach 8, etwa 130 m südlich […]

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Nr. 829 – Kalkriese 2

zerstörtes Megalithgrab Kalkriese 2 Sprockhoff-Nr. nicht erfasst Kalkriese, Stadt Bramsche, Landkreis Osnabrück Fundstelle Nr. 151 Lage An der Gemarkungsgrenze zu Engter, etwa 250 Meter nördlich der B 218, in landwirtschaftlicher Nutzfläche. In direkter Nähe liegen die Fundstellen Horststeine und Kalkriese 1. Erhaltungszustand Zustand 1841: „Col. Furchtmeier [hat] in Engter unter zwei versenkten Steinen einen gut […]

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Nr. 828 – Kalkriese 1

zerstörtes Megalithgrab Kalkriese 1 Sprockhoff-Nr. nicht erfasst Kalkriese, Stadt Bramsche, Landkreis Osnabrück Fundstelle Nr. 104 Lage Auf einer schwach ausgeprägten Kuppe im „Huxelorter Esch“, etwa 80 Meter nordwestlich der B218, etwa 50 Meter von der Gemarkungsgrenze zu Engter entfernt und etwa 150 Meter östlich der Horststeine, in landwirtschaftlicher Nutzfläche. Erhaltungszustand Zustand 1991: Im April […]

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Nr. 1283 – Ostercappeln

zerstörtes Megalithgrab Ostercappeln Sprockhoff-Nr. nicht erfasst Ostercappeln, Gemeinde Ostercappeln, Landkreis Osnabrück Fundstelle Nr. 32, möglicherweise identisch mit Caldenhof 2. Lage Südöstlich des Hofes Wellinghof, auf einer Höhe. Erhaltungszustand Zerstört. Literatur GRAMON 1883, 15; WULF/SCHLÜTER 2000, 464.

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Nr. 709 – Krevinghausen 4

zerstörtes Megalithgrab Krevinghausen 4 Sprockhoff-Nr. nicht erfasst Krevinghausen, Gemeinde Bissendorf, Landkreis Osnabrück Fundstelle Nr. 31 Lage In der „Sandbreite“. Erhaltungszustand Zustand vor 1841 und 1867: siehe Krevinghausen 1 mit der Anmerkung. Vollkommen zerstört, obertägige Reste sind nicht erhalten. Literatur WÄCHTER 1841, 104; PIESCH 1994, 139, Kat.Nr. 265; PIESCH 1997, 9–10. 20; WULF/SCHLÜTER 2000, 320.

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