Nr. 167 – Schinkel

Großsteingrab
Sprockhoff-Nr.: 914
Fst.Nr.: 13

Lage

Im Südöstlichen Zipfel der Gemarkung Schinkel, etwa 150 Meter von der Eisenbahnstrecke Rheine-Löhne entfernt. Zwischen dem Umspannwerk und dem Bahnhof Lüstringen, in einem Gewerbegebiet gelegen.

Beschreibung

1927: Ansehnliche Steinkammer in den Resten einer ovalen Einfassung. Die Richtung ist Ost-West. Es sind nahezu alle Tragsteine der sechsjochigen Kammer, einschließlich der beiden Schmalseitenträger, in situ vorhanden, und es fehlt lediglich ein Tragstein der südlichen Langwand und zwar der zweite von Osten gezählt. Der östliche Deckstein liegt in situ auf, vier weitere Decksteine liegen in der Kammer, es fehlt einer. Der Eingang hat wahrscheinlich in der Mitte der Südseite gelegen. Die lichte Weite der Kammer beträgt 12 Meter zu 2 Meter. Von der Einfassung sind vierzehn Steine vorhanden, meist nach außen gefallen. Staatseigentum (Sprockhoff 1975, 124).
1995: Zustand unverändert. Im Mittelbereich der nördlichen Steineinfassung ist ein weiterer großer Findling erhalten. Schutzschild vorhanden.

Historie

Laut Protokoll vom 06.08.1822 wurde das Grab dem Konsistorial-Direktor Lehzen von Markengenossen aus Dankbarkeit geschenkt. Daraufhin kaufte 1853 der Historische Verein in Osnabrück auf.

Literatur

Tyrell 1824, 161 – Wächter 1841, 104f. – Müller 1864, 267 – Tewes 1898, 50 – Brandi 1891, 247f. – Müller/Reimers 1983 267 – Bödige 1920, 59f. – Sprockhoff 1975, 124 – Schlüter 1988, 33.

Wulf/Schlüter 2000, 189.
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